Istanbul gehört zweifelsfrei zu den faszinierendsten Großstädten dieser Welt. Eine Stadt voller Gegensätze aus Kultur, Tradition, Moderne, Geschichte und einer unvergleichbaren Lebenslust. Scheinbare Widersprüche verschmelzen in Istanbul zu einem einzigartigen Flair, der jeden Besucher sogleich in seinen Bann zieht. Ob Erholung, ob Kultur, ob Nachtleben – es spielt keine Rolle. Für jeden bietet Istanbul genau das Richtige. Unabhängig ob es sich um einen Kurzurlaub oder einen längeren Aufenthalt handelt. Istanbul, die Stadt am Bosporus, lädt zum Verweilen ein.

Geschichtlicher Abriss

Istanbul blickt auf eine Jahrtausende alte Geschichte zurück. Schon vor über 7000 Jahren war die Region bewohnt. Als erste Siedlung historisch belegt, ist Charlekedon, heute Kadıköy, am östlichen Ufer des Bosporus. Erste dorische Siedler erreichten das Gebiet im Jahre 657 vor der Zeitwende unter ihrem Anführer Byzas, der der Stadt ihren ersten Namen Byzanz gab. Schon sehr schnell fand Byzanz seinen Platz unter den bedeutendsten Städten seiner Zeit. Nach mehreren kriegerischen Auseinandersetzungen war Byzanz im 4. Jahrhundert nach Christus nahezu vollständig zerstört. Der römische Kaiser Konstantin ließ die Metropole im Jahre 330 unter der Bezeichnung Nova Roma (zu deutsch „Neues Rom“) wiederaufbauen und führte zudem weitreichende Reformen, wie etwa eine römische Rechtsprechung ein. Der Name Nova Roma konnte sich jedoch nie so recht durchsetzen, von fortan hieß die Stadt Konstantinopel.

Erst 900 Jahre später, am 29. Mai 1453, gelang den Osmanen die Einnahme unter Sultan Mehmet II., genannt Fatih, der Eroberer. Die Stadt erhält somit ihren heutigen Namen Istanbul. Über die Herkunft und Bedeutung des Namens herrschen widersprüchliche Ansichten. Eine der wahrscheinlichen Theorien deutet drauf hin, dass der Name vom griechischen „is tin polin“ abgeleitet ist, was soviel wie „er ist in der Stadt“ bedeutet. Heute ist Istanbul eine moderne und weltoffene Stadt, die durch ihre gastfreundlichen, sympathischen und jederzeit hilfsbereiten Bürger ihre Besucher zu jeder Zeit willkommen heißt.

Auswahl wichtiger Sehenswürdigkeiten in Istanbul

Im Vorfeld sei erwähnt, dass Istanbul über so viele interessante Sehenswürdigkeiten verfügt, wie kaum eine andere Stadt. Sie alle hier anzuführen, würde den Rahmen sprengen. Der Sportbegeisterte mag sich möglicherweise für eines der gigantischen Fußballstadien interessieren, der Kulturbegeisterte wohl eher für den Topkapı-Palast, dem ehemaligen Wohn- und Regierungssitz der Sultane. Wer eher an Erholung und Kulinarischem interessiert ist, dem lädt der Bosporus zu einer Rundfahrt, beispielsweise nach Sarıyer, ein Gaumenschmaus für jeden Fischliebhaber, ein.

Die Hagia Sophia (türkisch Ayasofya)

Die Hagia Sophia, zu deutsch „die heilige Weisheit“, gehört ganz ohne Zweifel zu den Hauptsehenswürdigkeiten Istanbuls. Die im Jahre 537 eingeweihte Kirche liefert Maßstäbe traditionell römisch-griechischen Bauarchitektur der Spätantike kombiniert mit orientalischen Einflüssen. Ab dem Jahre 641 diente die Hagia Sophia den byzantinischen Kaisern als Krönungskirche. Nach der Eroberung durch die Osmanen wurde die Kirche zu einer Moschee umgebaut, insgesamt vier Minarette wurden hinzugefügt. Heute ist die Hagia Sophia ein Museum. Besonders hervorzuheben sind die Kuppel, die zu jener Zeit ein architektonisches Meisterwerk darstellte, die zahlreichen Mosaike sowie der Innenhof. Eine Rückumwandlung in eine Moschee wird von Seiten mehrerer Politiker schon seit Jahren diskutiert, die Befürworter haben jedoch schlechte Karten, da der Beschluss, die Moschee in ein weltoffenes Museum umzuwandeln von Atatürk höchstpersönlich gefällt wurde.

Der Topkapı-Palast (türkisch Topkapı Sarayı)

Der Topkapı-Palast war bis 1856 der Wohn- und Regierungssitz der osmanischen Sultane. Der Palast erstreckt sich auf einer Fläche von etwa 69 Hektar, zeitweise wohnten über 5000 Menschen innerhalb seiner Mauern. Somit war der Topkapı-Palast fast schon eine eigene Stadt in der Stadt. Der Palast ist in vier Höfe gegliedert. Im ersten Hof waren vorwiegend die Räumlichkeiten für das Dienst- und Wachpersonal untergebracht. Auch Paraden fanden hier regelmäßig statt. Über den gesamten zweiten Hof erstreckte sich die Küche, in der zum Teil mehr als 6000 Mahlzeiten gleichzeitig zubereitet wurden. Auch die meisten Regierungsangelegenheiten wurden im zweiten Hof abgehalten. Die Leibgarde des Sultans hatte zum größten Teil ihre Schlafstätte hier. Im dritten Hof befand sich der sagenumwobene Harem, in dem unter der strengen Führung der Mutter des Sultans (Valide Sultan) bis zu 2000 Frauen lebten. In diesem Hof wurden auch die meisten aus- und inländischen Gäste und Würdenträger empfangen. Er durfte nur nach ausdrücklicher Erlaubnis des Sultans betreten werden. Der vierte Hof diente vorwiegend der Erholung. Hier wurden zahlreiche Parks, Gärten und Brunnen angelegt. Alles in einem ist der Palast ein Prunkbau, für dessen Errichtung nur die erlesensten und kostbarsten Materialien Verwendung fanden.

Sultan-Ahmed-Moschee (türkisch Sultanahmet Camii)

Die Sultan-Ahmed-Moschee, auch Blaue Moschee genannt, gehört ebenfalls zu den Highlights der Stadt. Sultan Ahmet I. erteilte im Jahre 1609 dem Baumeister Mehmet Ağa, einem Schüler des berühmten Sinan, den Auftrag zur Errichtung einer Moschee, die alles bisher dagewesene übertreffen sollte. Die feierliche Eröffnung fand schließlich 1616 statt. Bis heute ist sie die Hauptmoschee Istanbuls. Die Moschee ist mit sechs Minaretten versehen, nur die Moscheen in Medina (10) und in Mekka (9) haben mehr. Einer Legende zu Folgen sollte der Bauherr die Türme mit Blattgold versehen, was jedoch seine Geldmittel um Längen überschritten hätte. So beschloss er kurzerhand anstatt Minarette aus Gold (türkisch ‚altın‘), sechs (türkisch ‚altı‘) zu errichten.

Süleymaniye-Moschee (türkisch Süleymaniye Camii)

Die Süleymaniye-Moschee wurde in den Jahren 1550 bist 1557 vom berühmten Baumeister Sinan errichtet. In Auftrag wurde die Moschee von Sultan Süleyman dem Prächtigen gegeben. Umgeben wird das Bauwerk von vier prächtigen Minaretten, von welchen die höheren beiden 81 Meter in den Himmel ragen. Das hügelige Terrain auf dem das Bauwerk errichtet wurde, stellte den anerkanntesten Architekten seiner Zeit vor eine wahre Herausforderung, die er meisterlich bewältigte. Besonders sehenswert auch die Medresen (islamischen Schulen), die sich am Fuße der Moschee erstrecken und deren Dächer den Besucher durch ein munteres Lichtspiel erfreuen.

Weitere Sehenswürdigkeiten der Stadt sind beispielsweise die Cisterma Basilika, der Galataturm, der Große Basar, die Chora Kirche oder der Dolmabahçe-Palast (der „Palast der vollen Gärten“) um nur einige der schier unendlichen Attraktionen zu nennen. Mit moby.cards kann der Besucher seine Urlaubsgrüße um eine digitale Nachricht in Form von Videos, Bildern, Texten und Audiodateien von all diesen Attraktionen erweitern. Einfach die moby.card auf eine Postkarte kleben und dann besondere Urlaubsgrüße aus einer besonderen Stadt erstellen.


Hinter dem QR-Code findet Ihr noch einige tolle Impressionen aus Istanbul:

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