Die südspanische Region Andalusien bietet Touristen eine Vielfalt an Kultur und Natur. Dort kann man im Winter Ski fahren und im Sommer in der prallen Sonne liegen. Eine große Geschichte erwartet jeden Urlauber am Südzipfel Europas.

Granada und Cordoba

Im Landesinneren findet man zwei Städte, die für viele Touristen, durch viele alte Gassen, Höfe und Gebäude in der Altstadt, wohl das „typische“ Südeuropa darstellen: Granada und Cordoba. Beide Städte bieten Sehenswürdigkeiten aus verschiedenen Kulturen. Weltberühmt ist beispielsweise die Alhambra in Granada. Der ehemalige Sultanspalast auf dem Berg Albacin versetzt einen in eine vergangene Welt aus „tausend und einer Nacht“. Wer fit zu Fuss ist, dem ist zu empfehlen auf den Bus zu verzichten und zur Alhambra hochzugehen. Kleine Höfe und schöne Gassen liegen auf dem Weg und stimmen quasi ein auf wunderbare Sinneseindrücke. Vom Albacin wiederum hat man auch eine wunderschöne Aussicht auf Granada.
In Cordoba findet sich die ehemalige Moschee und heutige Kathedrale Mezquida. Hier ist eine Führung zu empfehlen, um Malereien und Verzierungen richtig einordnen zu können. Rund um die Mezquida geht man durch schöne enge Gassen und findet einige kleine Hinterhöfe vor. In einem Hinterhof steht das Denkmal für den großen jüdischen Philosophen Maimonides. Er hat die 13 Prinzipien des jüdischen Glaubens verfasst, die als eine Art jüdisches Glaubensbekenntnis gelten. Cordoba ist eine multikulturelle und multireligiöse Stadt, die von Christentum, Judentum und Islam beeinflusst wurde und deren Schätze man heute als Hinterlassenschaften bestaunen kann.

Der Myrtenhof in der Alhambra:

Die Mezquida von innen:

Skifahren im tiefen Süden

Zwar ist Spanien nicht gerade dafür bekannt, eine Wintersportregion zu sein, aber wer immer schon einmal in Spanien Skifahren wollte, kann dies in Andalusien tun. Die Sierra Nevada eignet sich hervorragend zum Skifahren und bietet nebenbei einen traumhaften Blick auf die Meerenge von Gibraltar und auf Afrika.

Köstlichkeiten

Weltberühmt ist Andalusien auch für seine Köstlichkeiten. Serrano Schinken ist in der Region lange verwurzelt. Die andalusische Küche ist stark von der arabischen Küche beeinflusst, was man an Gebäcken und Gewürzen sehen kann. Ebenfalls findet man die von Arabern einst in die Region gebrachten Granatäpfel, Zitrusfrüchte und Melonen an der Mittelmeerküste. Am bekanntesten ist die andalusische kalte Gemüsesuppe Gazpacho. Abends sitzen die Einheimischen gerne bis tief in die Nacht zusammen und essen dabei Tapas. Das spanische Fingerfood darf in Andalusien beim zusammenkommen von Freunden und Familie nicht fehlen und wird auch in Cafés oder Bars angeboten. Die andalusische Region Jaen gilt weltweit als einer der Hauptproduzenten von Olivenöl.

Die Menschen aus Jaen sind stolz darauf, dass ihr Olivenöl in die ganze Welt exportiert wird.

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